Story



Ich bin Daniel, der Gründer von Bookhoover. 

Alles fing mit einer Parfümkappe, einem Speed Reading Kurs und dem Wunsch an, endlich all das zu lesen und zu behalten, was einen wirklich interessiert und weiterbringt. Vor allem nach langen Arbeitstagen voll mit beruflichem Lesestoff auch noch die Lust, Zeit und Energie dafür zu haben. Wer hat nicht neben dem Job noch weitere Interessen wie Sport, Geschichte, Kultur, Ernährung, Kunst oder Politik. Doch nur mit dem Kauf eines Buches ist das Wissen nicht transferiert, es muss eben noch gelesen werden. Und mal ehrlich, wie viele ungelesene Bücher voller Wissen stehen bei uns Zuhause im Regal? Eigentlich möchte man mehr lesen, aber es heißt: keine Zeit, zu müde oder man ist unkonzentriert und dadurch abgelenkt.

Doch wie ich in einem Speed Reading Kurs erfahren durfte, liegt das unter anderem an schlechten Lesegewohnheiten, die wir ablegen können. Wir streifen noch mit den Lesemethoden aus der Grundschule durch die Gegend ohne diese hinterfragt oder verbessert zu haben. Nachdem ich einen Speed Reading Kurs absolviert hatte und mir weitere Tipps und Tricks von den Größen auf diesem Gebiet wie Jim Kwik, Tony Buzan und Tim Ferris holte, war das Prinzip verstanden. Es fängt bei den Augen an, denn hier werden die Informationen aufgenommen. Dass jeder schneller lesen kann, hast du wahrscheinlich schon in dem Video auf der Hauptseite mit der schnellen Wortabfolge bemerkt. Gleiches ist in gedruckten und digitalen Textzeilen möglich. Wer die Augen mit einer Lesehilfe kontrolliert, überwindet veraltete Lesegewohnheiten und liest leichter und schneller.

Meist nutzte ich als Lesehilfe den Zeigefinger, einen Stift oder einen langen dünnen Gegenstand. Doch war keines zufriedenstellend: denn Stifte und Gegenstände müssen stetig unter Kraft gehalten werden und lassen sich nicht angenehm führen. Und der Zeigefinger ist zu kurz und leider kein Stift.

Da kam eine lange Parfümkappe ins Spiel. Sie diente mir lange Zeit als Lesehilfe und führte die Augen wunderbar durch die Textzeilen. Doch schön und bequem war sie nicht wirklich und als reine Fingerverlängerung fehlte wiederum der Stift.

  • Warum kann es nicht beides sein?
  • Warum müssen Stifte stetig unter Anstrengung gehalten werden?
  • Geht das nicht alles ergonomischer und praktischer?

 

Auf ging es an die Konzepte, die Zeichnungen, das Design und schließlich die Herstellung einer besseren Lesehilfe.

Hierbei erhielt ich tatkräftige Unterstützung von Mana, die als Künstlerin das Design erstellte und seitdem Teil von Bookhoover ist.

 

Erste Prototypen sind mittels 3D Druck entstanden. Mit dem neuen Tool konnte ich tatsächlich meine Augen angenehmer durch die Zeilen führen und mit dem integrierten Stift ergonomischer schreiben. Das erste Lesewerkzeug war geboren. Hier die Urahnen des Bookhoovers:

Jeder hat andere Stiftvorlieben und andere Finger. Der eine nimmt lieber den Bleistift, der andere den Kugelschreiber. Zudem wird heute immer mehr digital geschrieben, also musste auch ein Stylus für das digitale Handschreiben her. Das Tüfteln ging somit weiter, es wurden weitere Designs und Funktionen getestet und neue 3D-Drucker ausprobiert. Viele Fehlversuche und Varianten gingen ins Land, da das Produkt haltbar, flexibel und komfortabel zugleich sein sollte.

Schließlich konnten die ersten finalen Bookhoover erstellt werden und bereits erste Tester zu Hause erfreuen. Es ist schön zu sehen, dass ein Produkt, welches man aus eigenem Interesse entwickelt und produziert hat, nun auch anderen Menschen hilft und positive Resonanz bringt.

Als kleines Startup ist es eine holprige Reise ein Produkt selbst zu entwickeln und herzustellen. Wir wollen uns stetig weiterentwickeln und das funktioniert nur mit eurer Hilfe. Also zögert nicht, uns Feedback zu geben, denn nur so kann man Probleme angehen und entsprechend lernen. Wir haben noch viel vor und wollen den Bookhoover funktionaler machen. Sprachmemos und Direktübersetzungen sind nur ein Teil des Plans, um Bücher besser absorbieren zu können. Begleitet uns auf dieser Reise.

Denkt dran, in jedem Buch kann irgendwo ein kleiner Satz stehen, der etwas Großes bewirkt und Veränderung einleitet. Je mehr wir lesen, desto größer die Chance auf wertvolle Entdeckungen und Inspirationen. Lesen erweitert den Geist und lässt uns andere Orte und Zeiten erleben.

Wir hoffen, euch bereitet der Bookhoover genau so viel Freude beim Lesen und Schreiben wie uns und freuen uns, wenn er euch hilft effizienter und vor allem mehr zu lesen.

Daniel und Mana von Bookhoover

 

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